Behandlung von Hypoparathyreoidismus

Hypoparathyreoidismus muss ärztlich behandelt werden.

Gemeinsam mit Ihrem Arzt können Sie einen Plan für die Behandlung Ihrer Erkrankung ausarbeiten. Eventuell werden Ihnen eine Ernährungsumstellung oder die Einnahme von Ergänzungsmitteln oder Medikamenten empfohlen, um das Elektrolytgleichgewicht (Calcium und Phosphat) in Ihrem Körper aufrechtzuerhalten.1 Wenn Sie Tagebuch über Ihre Symptome führen, hilft dies Ihrem Arzt, Muster zu erkennen und Ihre Krankheit besser zu behandeln.

Behandlungsziele

Die Behandlung von Hypoparathyreoidismus konzentriert sich auf die Erhaltung ausreichender Calciumspiegel im Blut durch Einnahme von Calcium und aktivem Vitamin D. Bei Patienten, die wegen Hypoparathyreoidismus in Behandlung sind, werden die Calciumspiegel in der Regel so eingestellt, dass sie sich am unteren Ende des Normalbereichs bewegen (bei etwa 2,1 bis 2,3 mmol/l).1,3

Behandlungsziele

IHR BEHANDLUNGSTEAM VERFOLGT FOLGENDE ZIELE1:

  • Stabilisierung des Calciumblutspiegels im Zielbereich
  • Vorbeugung der Symptome eines niedrigen Calciumblutspiegels
  • Absenkung des Phosphatspiegels im Normalbereich
  • Vermeidung einer übermäßigen Calciumausscheidung im Urin
  • Kontrolle des Magnesiumblutspiegels im Normalbereich
  • Vorbeugung der Langzeitkomplikationen der Erkrankung
  • Kontrolle ausreichender Vitamin-D-Spiegel

Überwachung

Es ist wichtig, dass die Merkmale der Krankheit (Calcium-, Phosphat- und Magnesiumblutspiegel und die Nierenfunktion (Creatinin)) in regelmäßigen Abständen, etwa alle 3-6 Monate, überwacht werden, da sie sich ohne offenkundige Ursache verändern können.1

Der Patient sollte außerdem regelmäßig auf seine Symptome und etwaige Anzeichen für Langzeitkomplikationen untersucht werden.

SPRECHEN SIE MIT IHREM ARZT, WENN SIE FRAGEN ZU HYPOPARATHYREOIDISMUS HABEN.